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PISA

PISA 2012

Das DIPF nahm im Rahmen von PISA 2012 verschiedene Aufgaben war – im nationalen wie internationalen Kontext.

Aufgaben des DIPF

Gemeinsam mit der TUM School of Education in München und dem "Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik – IPN" in Kiel gab das DIPF den nationalen Bericht für Deutschland heraus; DIPF-Forscherinnern und -Forscher waren dabei für zwei Kapitel mitverantwortlich.

Darüber hinaus leitete Professor Dr. Eckhard Klieme vom DIPF im Auftrag der OECD die für die Fragebogenentwicklung zuständige internationale Expertengruppe.

Zusätzlich führte der DIPF-Arbeitsbereich "Technology Based Assessment" (TBA) eine nationale Ergänzungsstudie zu den Möglichkeiten computergestützten Testens durch.

Das nationale Projektmanagement für PISA 2012 lag beim Zentrum für Internationale Bildungsvergleichsstudien – unter Federführung der TUM School of Education.

Expertengruppe Fragebogenentwicklung

Professor Dr. Eckhard Klieme (DIPF) war Vorsitzender der Expertengruppe für die Fragebogen (Questionnaire Expert Group) für PISA 2012.

weitere Mitglieder:

  • Dr. Eduardo Backhoff, University of Baja California at the Institute of Educational Research and Development, Mexico
  • Prof. Dr. Ying-yi Hong, Nanyang Business School of Nanyang Technological University, Singapore
  • Prof. Dr. David Kaplan, University of Wisconsin – Madison, United States
  • Prof. Dr. Henry Levin, Columbia University, United States
  • Prof. Dr. Jaap Scheerens, University of Twente, Netherlands
  • Prof. Dr. William Schmidt, Michigan State University, United States
  • Prof. Dr. Fons van de Vijver, Tilburg University, Netherland


Zu den "Background Questionnaires" bei PISA 2012

Zusätzlich zu den Standardtests konnten bei PISA 2012 zwei optionale Fragebogen eingesetzt werden, die den Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien sowie den Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler in den Blick nahmen. Konzipiert und entwickelt wurden sie vom Zentrum für technologiebasiertes Assessment (TBA) am DIPF, das damit sein Know-how im Bereich computerbasierter Testverfahren in die Studie einbrachte.

TBA-Projekte zu PISA 2012

  • CavE-ICT PISA
    Im Rahmen eines Verbundprojektes wurde ein Instrument entwickelt mit dem die computergestützte, adaptive und verhaltensnahe Erfassung Informations- und Kommunikationstechnologiebezogener Fähigkeiten (ICT Skills) von 15-Jährigen in PISA durchgeführt werden konnten.
  • Nationale Begleitstudie zur Durchführbarkeit von CBA im Kontext der PISA-Erhebungen
    In der PISA-Erhebung 2012 wurden Wissen und Fertigkeiten von 15-jährigen Jugendlichen erstmals mit Hilfe des Computers erfasst. Die "Nationale Begleitstudie zur Durchführbarkeit von computerbasiertem Assessment (CBA) im Kontext der PISA-Erhebungen" versucht, Fragen zu Verwendungsmöglichkeiten von Computern v. a. zur Erfassung des Lese- und Mathematikverständnisses zu beantworten – nicht nur um Kosten und Aufwand zu minimieren, sondern auch um gegenüber herkömmlichen papierbasierten Testaufgaben neue Darstellungsmöglichkeiten und Aufgabenformate zu erproben.

DIPF-Publikationen zu PISA 2012

zuletzt verändert: 26.01.2016
PISA 2012 - Ergebnisberichte