Was ist PISA?

PISA ist die Abkürzung für „Programme for International Student Assessment“. Bei PISA werden weltweit Schülerleistungen erfasst und international verglichen. Das Programm wird von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) aufgelegt.

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main hat im Auftrag der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) das nationale Projektmanagement für das Programme for International Student Assessment (PISA 2009) in Deutschland übernommen.

Ziel der Studie ist es, in den beteiligten Ländern Kompetenzen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern zu erfassen. Die untersuchten Kompetenzen sind wichtig für das lebenslange Lernen, nicht nur in der Schule, sondern auch im Beruf und im Alltag. PISA stellt nicht nur das Leistungsniveau fest, das in den Schulen der beteiligten Staaten erreicht wird, sondern liefert auch Informationen über die Ergebnisse des Lehrens und des Lernens. PISA deckt die Veränderungen im Bildungssystem auf und zeigt, wo Handlungsbedarf besteht, um Lernchancen optimal zu nutzen und gerecht zu verteilen.

PISA ist ein langfristiges Projekt: Im Abstand von drei Jahren werden Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Kompetenzbereichen getestet. Dabei wird jeweils ein Kompetenzbereich als Schwerpunkt genauer untersucht. Im Jahr 2000 war dies die Lesekompetenz, im Jahr 2003 die mathematische Grundbildung und im Jahr 2006 die Kompetenz in den Naturwissenschaften.

Mit PISA 2009 beginnt ein zweiter Erhebungszyklus, der erneut die Lesekompetenz zum Schwerpunkt hat. In den Jahren 2012 und 2015 wird dieser zweite Erhebungszyklus fortgesetzt werden.